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Premiere: ​Die Junge Bühne Arlesheim zeigt ‹Peer Gynt› von Henrik Ibsen am Goetheanum

Pressemitteilung   •   Aug 26, 2016 09:43 CEST

Michael Fünfschilling in der Rolle des Peer Gynt

Goetheanum, Dornach, 26. August 2016

Abwechslungs- und temporeich
Die Junge Bühne zeigt ‹Peer Gynt› von Henrik Ibsen am Goetheanum

Nach den mehrfach ausverkauften Freilichtaufführungen von ‹Räuber› 2015 zeigt die Junge Bühne Arlesheim nun ihre neue Produktion ‹Peer Gynt› im Goetheanum. Andrea Pfaehler, die 2016 auch Teile der Neuinszenierung von Goethes ‹Faust 1 und 2› (ungekürzt) am Goetheanum einstudierte, hat dafür das Stück von Henrik Ibsen auf rund zwei Stunden Spielzeit verdichtet.

Kraftstrotzend, ideenreich und gewissenlos jagt der Held durch sein Leben. Kurz nur sind die Augenblicke seiner Besinnung – erst die Angst vor dem bevorstehenden Ende zwingt ihn zum Innehalten. In den ersten drei Akten stellt der jugendliche Peer die Weichen für das, was folgt. Der vierte Akt ist die Erfolgsgeschichte eines Selfmademans, der sich den Traum von Reichtum und Anerkennung erfüllt hat. Aber bei Henrik Ibsen bleibt es nicht dabei: Im fünften Akt werden Peer die Konsequenzen seines Handelns unerbittlich vorgehalten. «Für die 17 jungen Spielerinnen und Spieler und das Publikum wendet sich der Blick auf Peer Gynt im Laufe des Spiels unweigerlich auf sich selbst», ist Leiterin und Regisseurin Andrea Pfaehler überzeugt.

Die Inszenierung von ‹Peer Gynt› verbindet historisch-fantastische und moderne Elemente. Ein Podest als schiefe Ebene charakterisiert durchgehend die Welt des Peer Gynt. Es lässt sich drehen und in verschiedene Positionen auf der Bühne platzieren. Für Trolle und andere Wesen haben die Jugendlichen entsprechende Masken entworfen und gebaut.

Begleitet wird das Spiel von einem kleinen Orchester aus Percussion, Querflöte, Quetschkommode und Klavier; gespielt werden unter anderem Motive aus der ‹Peer-Gynt-Suite› von Edvard Grieg. Erstmals arbeitet die Junge Bühne für einzelne Szenen mit dem Kinderchor ‹Cantorka› zusammen. Wie bei den bisherigen Inszenierungen der Jungen Bühne Arlesheim gibt es Tanzeinlagen, diesmal von Folklore bis Modern dance.

(1846 Zeichen/EP)

‹Peer Gynt› von Henrik Ibsen. Regie und Textfassung: Andrea Pfaehler.
Aufführungen: 2., 3., 9. und 10. September, 20 Uhr; 4. und 11. September, 16 Uhr
www.junge-buehne.ch

Ihre Ansprechpartnerin:
Eleni Prelorentzos, kbb@goetheanum.ch, Tel. +41 61 706 42 53

Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld.

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