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Was den Menschen ausmacht. ​Auseinandersetzung mit dem Transhumanismus

Pressemitteilung   •   Sep 06, 2018 15:31 CEST

Cover des Flyers ‹Das Ende des Menschen?› der Sektion für Schöne Wissenschaften am Goetheanum

Goetheanum, Dornach, 6. September 2018

Was den Menschen ausmacht
Auseinandersetzung mit dem Transhumanismus

Der Transhumanismus baut an einem Menschen, dem durch Technologie Unsterblichkeit, Unfehlbarkeit und ewige Glückseligkeit versprochen wird. Über die Herausforderungen dieser Zukunftsvision diskutieren Sibylle Lewitscharoff, Patrick Roth und Galsan Tschinag sowie Wissenschaftler am Goetheanum.

Technik steigert menschliche Leistungen: das Mikroskop, das Auge, die Maschine die Muskelkraft. Jetzt beginnt Technik, Organe zu ersetzen, um Alter, Krankheit und Tod zu überwinden. «Die Gewissheit zu altern und zu sterben, ist der Stoff, aus dem sich unter anderem Kunst und Religion bilden», so Christiane Haid, Leiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften am Goetheanum. «Beides wird von den Vertretern des Transhumanismus als überflüssig abgelehnt.» Braucht es nicht aber gerade diese Lebensgebiete, um Grenzfragen mit genügender Breite und existenzieller Tiefe anzugehen? Etwa in der Pränataldiagnostik und der Organtransplantation.

Was den neuen technischen Menschen ausmacht, bringen der Soziologe Roland Benedikter, unter anderem Affiliate Scholar am Institute for Ethics and Emerging Technologies Hartford, Connecticut, und Michael Hauskeller, Professor für Philosophie an der Universität Liverpool und Autor des Buches ‹Mythologies of Transhumanism›, ins Gespräch.

Die Tagung ‹Vom Ende des Menschen?› versteht Christiane Haid als einen ersten Schritt, Perspektiven und Gefahren der Idee des künstlichen Menschen besser zu verstehen. Positionen über das Für und Wider gehörten zu einem späteren Schritt. «Jetzt geht es – offen und interdisziplinär – um das Gespräch über die Zukunft des Menschen, die technisch und spirituell zugleich ist.»

(1645 Zeichen/WH)

Tagung ‹Das Ende des Menschen? Die Herausforderungen transhumanistischer Zukunftsvisionen, 7. bis 9. September 2018, Goetheanum
Info www.ssw.goetheanum.org/veranstaltungen-2018

Ihre Ansprechpartnerin:

Johanna Tydecks, Tel. +41 61 706 43 82, ssw@goetheanum.ch

Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld.

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