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Vollkornbrot und Theaterspiele. ​Schauspielinitiative ‹Spielraum› nimmt Arbeit am Goetheanum auf

Pressemitteilung   •   Okt 16, 2018 07:30 CEST

Mitwirkende der Initiative ‹Spielraum› (im Westen des Goetheanum) (Foto: Oliver Czak)

Goetheanum, Dornach, 16. Oktober 2018

Vollkornbrot und Theaterspiele
Schauspielinitiative ‹Spielraum› nimmt Arbeit am Goetheanum auf

Am 21. Oktober stellt sich die neue Schauspielinitiative ‹Spielraum› am Goetheanum vor – mit Vollkornbrot und Theaterspielen. Die Programme finden in der Regel am Dienstagabend um 19 Uhr statt. Das freie Ensemble ist in der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum verankert.

Als das stehende Schauspielensemble am Goetheanum aufgelöst wurde, entstand die Frage, ob und wie diese Kunst am Goetheanum weiter gepflegt werden könne. Stefan Hasler ermutigte zu Beginn seiner neu übernommenen Aufgabe als Leiter der Sektion für Redende und Musizierende Künste Bühnenkünstlerinnen und -künstler, die Schauspielarbeit am Goetheanum wiederzubeleben.

Daraufhin entwickelten neun Schauspielerinnen und Schauspieler sowie drei Eurythmistinnen und Eurythmisten das Konzept ‹Spielraum›. Für sie steht Kunst im Ringen um das Menschsein – menschlich zu bleiben und Mensch zu werden – an vorderster Stelle. Das Goetheanum stellt der Initiative die hauseigene Infrastruktur zur Verfügung, das ‹Spielraum›-Team trägt das finanzielle Risiko. Inhaltlich arbeitet das Team selbständig, eigeninitiativ und zugleich in Kooperation mit der Sektions- und der Bühnenleitung am Goetheanum.

Die Initiative ‹Spielraum› ist ein Experiment, das über die Sichtbarkeit des Kunstschaffens hinausweist. «Dass sich Kunst als Wirtschaftsform selbst tragen muss, ist ein falscher Gedanke», findet Isabelle Fortagne. «Es geht darum, eine Form für ein bedingungsloses Kultureinkommen zu schaffen.» Damit meint sie, allen Menschen eine kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und zugleich als Kulturschaffende leben zu können. Ist also das Publikum, sind Mäzene und Stiftungen bereit, dem Spielraum nicht nur ihre Wünsche wissen zu lassen, sondern deren Umsetzung auch wirtschaftlich zu tragen? Denn auch der Eintritt soll auf Spendenbasis sein. Im Spielplan gibt es Lesungen, Ad-hoc-Theater, Gedichtrezitationen und Theater für Kinder. Und darüber hinaus viele Ideen von klassischen Dramen bis Kabarett.

(1973 Zeichen/SJ)

Mitwirkende Spielraum Katja Axe, Isabelle Fortagne, Angelina Gazquez, Fabian Horn, Christina Kerssen, Anne-Katrin Korf, Jens-Bodo Meier, Andrea Pfaehler, Christian Richter, Catherine Ann Schmid, Marcel Scialdone, Barbara Stuten

Eröffnung 21. Oktober, 15 bis ca. 18 Uhr Veranstaltungen 23. Oktober bis 18. Dezember, dienstags, 19 Uhr Infos srmk.goetheanum.org/projekte/spielraum

Ihre Ansprechpartnerinnen:
Isabelle Fortagne und Angelina Gazquez, spielraum.a.g@gmail.com

Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld.

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