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Mut, sich und die Gesellschaft zu verändern. ​Schülertagung ‹Courage› zum Überwinden der Angst vor dem Fremden

Pressemitteilung   •   Feb 15, 2019 07:00 CET

Vorbereitungsgruppe Schülertagung ‹Courage› auf der Terrasse des Goetheanum (Foto: Jugendsektion)

Goetheanum, Dornach, 15. Februar 2019

Mut, sich und die Gesellschaft zu verändern
Schülertagung ‹Courage› zum Überwinden der Angst vor dem Fremden

Für Ronja Eis (21) und Till Höffner (20) braucht es gerade im Jugendalter Mut: Mut, zu sich selbst zu stehen, aber auch Mut, einem anderen zu begegnen. Sie laden Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren ein, sich mutig in der globalisierten Welt einzubringen. >>> In English: See Documents

«Man scheitert oft an Ängsten.» Das muss nicht sein, finden Ronja Eis und Till Höffner, Projektleitende der Tagung ‹Courage› für Schülerinnen und Schüler. «Ängste sind ein globales, generationsübergreifendes, menschliches Phänomen.» Ängste können in gefährlichen Situationen schützen. Auf gesellschaftlicher Ebene beziehungsweise in der Begegnung verschiedener Kulturen werden die Auswirkungen von Ängsten komplizierter – oder sogar bedenklich, wenn aus Angst Hass und aus Hass Gewalt wird.

Ronja Eis und Till Höffner hörten immer wieder von Schülerinnen und Schülern, dass sie Mut brauchen, ihren eigenen Weg zu finden, gerade, wenn er anders ist als das, was ihre Umfelder von ihnen erwarten. Es brauche zudem Mut, in einer Lebenssituation der unbegrenzten Möglichkeiten eine Entscheidung zu treffen.

Ein erster Schritt ist es, sich mit den eigenen Ängsten auseinanderzusetzen, sich selbst anzunehmen und bereit zu sein, sich zu ändern. Mut bedeutet aber auch, Menschen zu begegnen, die Werte leben, die man selbst nicht kennt oder teilt. Mut ist nicht Leichtsinn. Dazu Ronja Eis: «Mit Leichtsinn kommt man aus sich heraus und verliert den Überblick; bei Angst traut man sich nicht, in sich einzutreten. Uns geht es darum, eine Auseinandersetzung mit beiden zu beginnen.» Für Till Höffner ist Mut darüber hinaus eine Kraft, «die es uns erlaubt, das Zeitgeschehen und unser eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen sowie für unsere Überzeugungen einzustehen». Der nächste Schritt ist, sich zu fragen, was man in der Welt bewirken möchte. Ronja Eis: «Dabei kann es eine Hilfe sein, wenn man weiß, dass es andere gibt, die mit denselben Fragen wie man selbst leben.»

(1934 Zeichen/SJ)

International Students Conference (auf Englisch mit Übersetzung ins Deutsche und Spanische)‹Courage›, 23. bis 27. April 2019, Jugendsektion am Goetheanum

Web www.isc19.com

Ihre Ansprechpartner:
Ronja Eis und Till Höffner, mail@isc19.com

Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld.

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