«Selbstermächtigung bis zuletzt» >>> Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
«Selbstermächtigung bis zuletzt» Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
«Selbstermächtigung bis zuletzt» Perspektiven am Lebensende in der Anthroposophischen Palliativmedizin
Das Bereiten eines Hefezopfs fürs Schulfrühstück hilft beim Erfassen von Zusammenhängen wie Mengen, Reihenfolgen, Sauberkeit und Zeit, Foto: küchebildet.de
Wie sich unterschiedliche Auffassungen teilen und leben lassen, das stellt Éric-Emmanuel Schmitt in seinem Stück ‹Der Besucher› gegenüber: Während sich Sigmund Freud und der Unbekannte im Streitgespräch gegenseitig anerkennen, benutzt ein Gestapo-Hauptmann Sprache zur Demütigung Sigmund Freuds.
Dürre setzt Landwirtschaft weltweit unter Druck. Durch Hitzewellen und ausbleibende Niederschläge trocknen die Böden aus, Kulturen sind gefährdet. Biodynamische Landwirtschaft kann zwar die Rahmenbedingungen nicht kurzfristig ändern, doch hat sie Erfahrungen mit Schattenbildung sowie Aufbau von Humus zum Speichern von Wasser und von Resilienz von Pflanzen und Tieren.
Goetheanum Campus Ausstellung über die Stenografin Helene Finckh
Die Suche nach einem vertieften Erleben von Klängen, Intervallen und Tönen führte vor 100 Jahren zur Entstehung der neuen Leier. Seither haben Instrumentenbauerinnen und -bauer sie weiterentwickelt, Komponisten wie Siegfried Thiele und György Kurtág schrieben Stücke für Leier.
Aufgrund der erwartbaren Zunahme älterer Menschen in vielen Gesellschaften ist mit einem erheblich höheren Anteil von Hilfbedürftigen im Alter zu rechnen. Für Internist Christian Schikarski liegt die Verantwortung nicht nur bei Privatpersonen allein; vielmehr fordert er von der Politik Aufklärung sowie Ausbildungs- und Pflegeprogramme.
Eduardo Rincón, Co-Leiter der Sektion für Landwirtschaft, spricht im Podcast ‹Living Farms› monatlich mit internationalen Gästen. Im Dialog hinterfragen sie bestehende Paradigmen und denken neue Wege, um Landwirtschaft so weiterzuentwickeln, dass sie Leben – in all seinen Formen – fördert.
Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Karin Michael, die auch Co-Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum ist, setzt sich mit ihrer Initiative ‹Mittwochs-Märsche der Weißkittel – es ist fünf nach zwölf!› für den Erhalt von Anthroposophischer Medizin und Homöopathie in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland ein. Seit Anfang Mai protestiert sie im öffentlichen Raum.
Die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft führt ihren Erneuerungprozess auf einer neuen Stufe weiter: Der Entwurf für neue Statuten wurde den Mitgliedern auf der Generalversammlung von 17. bis 19. April vorgestellt und an alle Mitglieder weltweit mit Bitte um Rückmeldung verschickt.
Die Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe ist mit rund 450 Bänden abgeschlossen. Das feiern Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung und Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft am 17. April 2026 mit einem gemeinsamen öffentlichen Festakt am Goetheanum.
Zum Umgang mit gesundheitlichen Herausforderungen betagter Menschen gehört mehr als eine defizitäre Sicht des Alterns. Christian Schikarski, Internist mit Zusatzqualifikation Anthroposophische Medizin und erfahren in der Geriatrie, leitet in der Medizinischen Sektion am Goetheanum die Care-Gruppe ‹Alterskultur und Altersmedizin›.